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Seiffen

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09548 Kurort Seiffen

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Spielzeugdorf Seiffen

Spielzeugdorf Kurort Seiffen im Erzgebirge
Spielzeugdorf Kurort Seiffen im Erzgebirge

Das Spielzeugdorf Seiffen ist wegen seiner traditionellen Holzkunstherstellung, seiner barocken Rundkirche und der bergbaulichen Vergangenheit international bekannt. Wenn Sie kultur– und geschichtsinteressiert und  ein Liebhaber der typisch Seiffener Handwerke und Erzeugnisse sind, werden Sie sich einen reichen, individuellen Urlaubsplan zusammenstellen können. Auch Naturfreunde, Aktivurlauber und Familien werden den Ort mit seinen zahlreichen Angeboten und der herrlichen landschaftlichen Lage in guter Erinnerung behalten. 

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist für das Jahr 1324 unter dem Namen „Cynsifen“ verbürgt. Seinen Namen verdankt der Ort einem besonderen Verfahren der Zinngewinnung.  Im Jahre 1600 richtete man hier wegen der inzwischen gestiegenen Bedeutung des Erzabbaus ein Bergamt mit Sitz eines Bergmeisters ein. Ab 1635 ließen sich böhmische Exulanten im Ort nieder. 1650 wurden erstmals Holzdrechsler urkundlich aufgeführt. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich im Ort verstärkt die Holz- und Spielwarenindustrie. Es bildeten sich gleichzeitig die entsprechenden Verlage. In den Jahren 1776 bis 1779 wurde die achteckige Kirche gebaut. In den 1780er Jahren arbeiten bereits über 40 Drechsler im Ort; gleichzeitig begann auch der Überseehandel mit Seiffener Erzeugnissen. 1810 ist erstmals das Reifendrehen urkundlich erwähnt. 1852 wurde eine staatliche Spielwarenfachschule gegründet. 1919 gründete man den „Wirtschaftsverband der Erzgebirgischen Spielwarenverfertiger“. 1939 wurden die Gemeinden Heidelberg, Oberseiffenbach sowie die Ortsteile Wettinhöhe und Seiffen-Grund der Gemeinde Niederseiffenbach und die Ortsteile Wetzelhübel (bisher Deutschneudorf) und Glashütte Heidelbach (bisher Neuhausen) nach Seiffen eingemeindet.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Seiffens sind heute die Herstellung traditioneller erzgebirgischer Volkskunsterzeugnisse und das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Seiffen hat drei Museen: Das Erzgebirgische Spielzeugmuseum mit seinem Freilichtmuseum und historischem Reifendrehwerk und das Privatmuseum Max Hetze. Weitere Ausstellungen finden sie im Seiffener KunstKontor und es gibt auch eine Modellbahnschau. Drei große Schauwerkstätten laden zu einem Besuch ein. Weltbekannt ist die barocke Bergkirche, die täglich um 12 Uhr zur Besichtigung mit Führung offen ist.

Für den aktiven Gast hat der Erholungsort auch einiges zu bieten: eine Sommerrodelbahn, ein ausgeschildertes Wanderwege–, Radwege– und Loipennetz, einen Rodelhang, einen Skilift mit Abfahrtshang, eine Minigolfanlage, eine Eislaufbahn und vieles mehr.