Wie kommt man hin?

Das Wildgatter „Fláje“ in unmittelbarer Nähe der Fláje-Talsperre. Man erreicht es am besten von Klíny aus, wo man entlang des Gatterzaunes in Richtung Český Jiřetín fährt. Nach etwa sechs Kilometern erreicht man eine asphaltierte Kreuzung. Rechter Hand ist dann das Haupttor zum Gatter zu sehen. Nachdem man das Tor passiert hat, fährt man drei Kilometer geradeaus und ereicht die Jagdhütte Jiřího návrší. (Georghöhe)

Kontakt:

LÈR,s.p., Lesní správa Litvínov, Máchova 1688
436 06 Litvínov 6
Tel.: 00420 476 735 332, Fax: 00420 476 735 259

www.oboraflaje.cz

 

 

Wildsalz, Lecksteine für das Wild

Durch den hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen trägt die regelmäßige Aufnahme von Salz durch das Wild wesentlich zur Gesundheit der Tiere bei.

Die regelmäßige Vorlage von Wildsalz hilft mit, Defizite in der Versorgung des Wildes mit wichtigen Nährstoffbestandteilen zu verhindern und reduziert damit eine der möglichen Ursachen für Schäden durch Wildverbiss.

 

Geschichte und Gegenwart des Wildgatters Fláje

In den Jahren nach dem Bau des Jagdschlösschens wurde auch ein Wildgatter errichtet, das zur Rotwildzucht bestimmt war. Genauere schriftliche Daten stammen aus dem Jahre 1848, wo die Gatterfläche schon 3760 Hektar umfasste und insgesamt 650 Stück Hirschwild zählte. Es handelte sich dabei um Hirsche erzgebirgischen Ursprungs, importierte Wapiti-Hirschen wurden ergänzt.
Der Flächenausmaß, die Stück- und Artenzahl des gezüchteten Wildes haben in den folgenden Jahren viele Veränderungen erfahren. Schon im Jahre 1849 wurde die Fläche auf nur 900 ha mit Hirschstammbestand von 150 Stück reduziert. Die Wapiti-Hirsche wurden ausgeschossen. Siebenundzwanzig Jahre später, im Jahre 1876, wurden die Grenzen des Gatters wieder auf 2050 Hektar erweitert, der Wildbestand stieg auf 250 Stück. Vier Hirsch-, Schwarz-, Damm- und Rehwildzuchtgärten und kleines Mufflongatter entstanden. Im Jahre 1890 erreichte die Gesamtfläche des Gatters 2575 Hektar mit folgenden Beständen: Hirsch 317 Stück, Schwarzwild 40 Stück, Dammwild 87 Stück und Rehwild 123 Stück. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte man nur noch Hirsch- und Rehwildzucht fort. Die Bestände wurde jedoch während des I. Weltkrieges dezimiert. Und nur dank Bemühungen des Forst-personals wurden sie nicht vollständig ausgeschossen. Im Jahre 1923 hat das Gatter der Tschechische Staat übernommen und der Verwaltung des Landwirtschaftsministeriums anvertraut. Die letzte Flächenänderung spielte sich in den Jahren 1988 - 1990 ab, als der Gatterzaun rekonstruiert wurde und die Fläche sich auf die heutigen 1980 Hektar erweitert hat. In der Gegenwart wird das Gatter Fláje von dem Staatsbetrieb Lesy České republiky, Lesní správa Litvínov (Forstamt Litvínov) verwaltet.

Das Wildgatter heute

Deutsch übersetzen: Obora Fláje se rozkládá na náhorní plošině Krušných hor a částečně ( asi 1/3 výměry ) zasahuje přechod plošiny do šumenského údolí. Nejvyšším bodem obory je Loučná s 956 m. n . m., nejnižším oborní plot v Šumenském údolí 580 m. n. m.. Podstatná část výměry se nachází v průměrné výšce 800 m. n. m. V severovýchodní částí tvoří hranici vodní dílo Fláje, významný rezervoár pitné vody pro podkrušnohorská města. Taktéž v oboře je síť studen, ze kterých se čerpá voda vysoké kvality (parametry kojenecké vody), která je dodávána do vodovodní sítě. V jihozápadní a západní části plošina prudce klesá do Šumenského údolí a v těchto místech jsou dlouhá údolí, ve kterých je zvěř chráněna před poryvy větru a před nepřízní počasí. Horskou scenérii dokreslují jehličnaté exoty, které byly v minulosti, kdy Krušné hory trpěly extrémním zatížením průmyslovými exhalacemi, používány jako rezistentní vůči této zátěži.      

Na  území obory se nacházejí nadregionálně významná tokaniště tetřívka obecného  (Lyrunus tetrix). Tento zvláště chráněný druh je trvale monitorován studenty a profesory České zemědělské univerzity, lesnické fakulty, katedry ekologie, s nimiž správa obory spolupracuje. Toto území je zařazeno do systému Natura 2000 v rámci Oblastí ochrany ptáků. Z dalších chráněných živočichů je registrován výskyt čápa černého (Ciconia nigra), který každoročně hnízdí v bukových porostech, situovaných v nižších polohách obory. Dále výra velkého (Bubo bubo), sýce rousného (Aegolius funereus ) V jarních měsících jsou proto častými hosty ornitologové a fotografové z tuzemska i ze zahraničí. Jedním z nich je i Rostislav Stach, náš přední fotograf a znalec divoké zvěře, president Klubu fotografů přírody při ČMMJ, zástupce ředitele chomutovského zooparku.

Wildpflege und Wildbrettproduktion

Der wesentliche Teil der Gatterfläche befindet sich auf der Hochebene des Erzgebirges mit durchschnittlicher Über-seehöhe von 850 Metern. Damit ist er einem sehr rauen Klima ausgesetzt, was sich auch in den Waldbeständen bemerkbar macht.

Durch frühere Immissionenschäden sind diese sehr jung und liefern dem Wild nur wenig Nahrung. So ist die zusätzliche Versorgung der Wildbestände im Winter sehr wichtig. Das Wild wird dann täglich auf einer der zehn Futterstellen zusätzlich nachgefüttert, die gleichmäßig auf der ganzen Fläche des Gatters verteilt sind. Während dieser intensiven Nachfütterung wird das Gatterwild auch mit Medikamenten versorgt. Hier arbeitet die Gatterverwaltung mit der örtlich zuständigen Kreisveterinärverwaltung sowie dem Oberveterintärinspektor für Epizootologie und Ökologie zusammen. Um einen guten Gesundheitszustand zu erreichen und Geweihe in hoher Qualität zu veranlagen, werden in das Kernfutter Vitamin- und Mineralmischungen zugegeben.

Dank der systematischen Pflege ist das Gatterwild in sehr guter Kondition, die die Voraussetzung fürs Ansetzen eines guten Geweihs ist. Auch das produzierte Wildbret wird sehr hoch geschätzt.