Das Flugzeug "IL14" von Cämmerswalde

Bereits seit 1973 ist das Turboprop - Flugzeug "IL14" von Cämmerswalde ein Publikumsmagnet. In den Luftkorridoren zwischen Berlin und Leningrad war sie einst zu Hause. Nach dem Einsatz auf der Langstrecke brachte das Flugzeug auf der Inlandsroute Dresden - Rügen Urlauber an die Ostsee. Als die Maschine nach 13000 Flugstunden und einem Schaden eines Bugrades in den Ruhestand ging, trat es seine letzte Reise an, per Schwerlasttransport nach Cämmerswalde, wo es mit viel Liebe restauriert und zum Museum umgebaut wurde. Täglich können Besucher in die 24m lange IL14 einsteigen. Neben Schautafeln und der Originaleinrichtung erinnert ein Tonbandvortrag an die "aktive" Zeit des in Dresden gebauten Flugzeuges. Im Jahre 2001 kam dann ein weiteres Flugzeug, ein Jagdflugzeug der ehemaligen NVA vom Typ MIG 21 hinzu. Erweitert wurde die Ausstellung im Jahre 2006 durch einen Hubschrauber vom Typ Mi2.

Die Rauschenbach - Talsperre

Nur wenige Autominuten von Neuhausen entfernt, befindet sich die "Rauschenbach- Talsperre". Sie wurde 1960 - 1968 erbaut und dient ausschließlich der Trinkwasser-versorgung. Das Wasser wird über die Revierwasserlaufanstalt Freiberg an das Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge geleitet und gelangt schließlich durch weitere Überleitungen bis zur Landeshaupt nach Dresden. Der Rückstau der Flöha (tschechisch: Fláje) reicht bis in das Gebiet der Gemeinde Český Jiřetín (Georgendorf) in Tschechien. Im Zuge der Baumaßnahnmen wurde die entlang der Grenze zu Tschechien verlaufende Straße von Neuwernsdorf nach Deutschgeorgenthal überflutet und der Bau einer neuen Straße, sowie einer Brücke über die Talsperre waren erforderlich. Die Staumauer, eine gerade Gewichts-staumauer aus Beton, die über eine Schleppplatte auf dem Grund des Sees mit der Staumauer mit Stahlseilen verspannt ist, ist für Fußgänger begehbar.

Kneipp - Becken für müde Wanderer

In der Nähe der Rauschenbachtalsperre, beim  Wildgatter am Pflegeheim in Rauschenbach, können Wanderer eine besondere Erfrischung erfahren:

Mitten im Wald ist hier eine Anlage nach den Lehren des bayrischen Priesters und Hydrotherapeuten Sebastian Kneipp errichtet worden, die jedermann zu seinem Wohlbefinden nutzen kann.

Die Kneipp-Medizin wird zur Vorbeugung oder Behandlung bestehender Erkrankungen eingesetzt z.B. für Herz-Kreislauferkrankungen, orthopädische Erkrankungen, Abwehrschwäche und vegetative Störungen.

Über eine Hinweistafel direkt an der Anlage erfährt der Besucher, wie diese Naturmedizin richtig angewendet wird, nämlich: Zunächst läuft man barfuß im Storchengang durch das Wasserbecken. Dabei hebt man immer ein Bein aus dem Wasser. Diesen Gang durch das Becken soll man von anfangs 15 Sekunden auf drei Minuten steigern. Wenn man es richtig macht, setzt bald ein wärmendes Gefühl ein. Nach einigen Minuten verlässt man das Becken, streift das Wasser mit den Händen ab und sorgt anschließend im Barfußpfad für ausreichend Durchblutung. Sie werden sehen, nach einem anstrengenden  Fußmarsch werden Sie sich wie neu geboren fühlen! Für eine kleine Rast bieten sich übrigens auch ideale Voraussetzungen. An den aufgestellten Bänken und Tischen können Sie gemütlich Ihr Proviant verzehren und dabei dem leisen Plätschern des Baches mit seinem Wasserrades lauschen.