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Die Alte Salzstraße durch das Spielzeugland im Silbernen Erzgebirge und das Böhmische Mittelgebirge
Die Alte Salzstraße durch das Spielzeugland im Silbernen Erzgebirge und das Böhmische Mittelgebirge

Der Blick von der Alten Salzstraße nicht nur in die geologische Vergangenheit des Erzgebirges

Man muss vor allem den landschaftlichen Reiz und den gewaltigen Unterschied auf beiden Seiten der Grenze wahrnehmen und genießen, wenn man der alten Salzstraße folgt, die schon im Mittelalter über das Erzgebirge hinweg Sachsen und Böhmen miteinander verband. Vom sächsischen Sayda aus bis hinauf auf den Kamm des Gebirges ist der Charakter der Landschaft ein ganz anderer, als vom Kamm hinunter bis ins böhmische Osek. Fast unmerklich steigt das Erzgebirge von Norden her an, um dann steil nach Süden ins Böhmische Becken hinunter abzufallen. Das geht auf Vorgänge in der jüngeren Erdgeschichte zurück, bei denen unser heutiges Landschaftsbild entstanden ist. Halten wir ein an verschiedenen interessanten Stellen, an denen wir auf Spuren der geologischen Vergangenheit  stoßen. Die Salzstraßen selbst wurden so benannt, weil auf Ihnen wohl überwiegend Salz aus dem Anhaltinischen nach Böhmen und weiter nach Süden gebracht wurde, wo es keines gab. Dafür fand man hier reiche Bodenschätze, vor allem die Erze begehrter Buntmetalle. So nahm der Bergbau im Erzgebirge bereits im 12. Jahrhundert seinen Anfang. Der Abbau von Buntmetallerzen ist am Fuße des Erzgebirges schon zu keltischer Zeit in der Bronzezeit und damit lange vor unserer Zeitrechnung nachweisbar. Dadurch und infolge des späteren "Berggeschreys" wurde das Erzgebirge schon zu früher Zeit zu einem Zentrum des Bergbaus.

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Die Landschaft und das Leben in ihr

Sehen wir uns in der Nordböhmischen Ebene um, vielleicht um Duchcov herum, so erblicken wir im Norden oder Westen einen zusammenhängenden Gebirgszug. Dunkel liegt er da im Dunst der Ferne, heute wieder dicht bewaldet. Er zieht sich von links nach rechts, von Smrčina bei Aš im Südwesten auf eine Länge von rund 150 km bis nach Nordosten zum Elbsandsteingebirge hin und begrenzt somit das Böhmische Becken nach Norden. Vor langer, langer Zeit war das Gebirge einst unüberwindbar, doch allmählich schuf man Wege darüber hinweg, entlang derer man Handel führen und zu den Nachbarn Beziehungen knüpfen konnte. Es gab aber auch Zeiten, da drangen Feinde von da aus ein und unsere Vorfahren blickten oft mit Furcht und Sorge auf diesen Gebirgszug.

Dem, der das Gebirge überwindet, bietet sich aber ein völlig anderer Blick vom Kamm des Gebirges. Tief unten, vielleicht 600 - 800 m tiefer breitet sich eine Ebene aus mit Feldern, Wäldern und Seen. Heute sind es vor allem Städte und Dörfer, die das Bild ausmachen, große Industriegebiete und die typischen, landschaftsprägenden Spuren des Braunkohlenbergbaus. Und hinter allem erhebt sich wie eine romantische Kulisse die Kette der ehemaligen Vulkane, die das Böhmische Mittelgebirge bilden, das sich über den Elbedurchbruch weit nach Osten bis in die Lausitz hinzieht. Dieser Anblick muß jeden Besucher dazu verführen, diese Landschaft näher kennenlernen zu wollen.

Das Gebirge und die darunter liegende Ebene, das sind zwei völlig andere Welten, deren Unterschied sich zunächst aus dem geologischen Aufbau ergibt. Oben Wälder, unten fruchtbare Felder und Hügel. Dementsprechend unterschiedlich gestaltete sich das Leben der Menschen im Gebirge und unten in der Ebene und unterschied sich die Art ihres Broterwerbs. Im Erzgebirge war das Leben stets herb und mühselig, von extremem Wetter sowie kargem und moorigem Boden gekennzeichnet. Was man in der Ebene unten jedoch nicht hatte, das war der Reichtum an Erzen vor allem von Buntmetallen, der die Menschen anzog. Ihre größte Blütezeit erreichten die Bergregionen zum Ende des Mittelalters mit dem Abbau von Silber-, Zinn- und Kupfererzen. In der Neuzeit kamen dazu noch die Erze von Uran, Wolfram, Wismut und Lithium sowie Flußspat. Als der Ertrag des Bergbaus geringer wurde, mußten sich die Menschen andere Erwerbszweige erschließen. Sie fanden unter anderem durch Heimarbeit, handwerkliche Produktion, Weidewirtschaft und teils illegalen Handel über die Grenze hinweg ihr Auskommen. Das Leben in den Niederungen der Ebene war immer von landwirtschaftlicher Produktion gekennzeichnet. Dank fruchtbaren Bodens und ausreichend vorhandenen Wassers gaben die Felder reiche Ernte. Allmählich entwickelte sich eine Industrie und etwas später begann der Braunkohlenabbau, der im 19. Jahrhundert die Grundlage der noch heute anhaltenden wirtschaftlichen Entwicklung schuf. Hier gab es auch umfangreiche Vorräte an Baumaterialien und Rohstoffen zur Glas- und Keramikherstellung. Als der Erzbergbau im Erzgebirge zu Ende ging, hatte die Kohle- und Energiewirtschaft die dominierende Rolle bereits eingenommen.

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Geologischer Aufbau des Gebiets

Welche geologischen Zusammenhänge gibt es denn in unserer Gegend zwischen dem Erzgebirge und der Vorgebirgsregion? Der geologische Aufbau des Gebiets, also der ehemaligen Kreise Teplice und Most, ist sehr vielgestaltig. Wir können es einfach in drei unterschiedliche Teile trennen, das Erzgebirge, das Nordböhmische Becken und das Böhmische Mittelgebirge. Diese haben jeweils einen ganz anderen Aufbau, ein anderes Alter und einen anderen Ursprung.

Die ältesten Formationen stellen die kristallinen Schiefer und Plutonite des Erzgebirges dar, die sich über die Grenze hinweg weit nach Sachsen hinein erstrecken. Sie gehören zu einem alten Komplex, der vor mehr als 600 Millionen Jahren entstanden ist. Dessen ursprüngliche Sedimente sind während der varistischen Gebirgsbildung so unter Druck geraten, daß sie von der Tiefe her eine völlig neue kristalline Struktur erhalten haben. Es entstanden metamorphe Gesteine wie Glimmerschiefer, Gneise, Quarzite und andere. In diese Schichten hinein stiegen aus der Tiefe heraus magmatische Massen, die innerhalb der Erdkruste große Plutonite bildeten (z. B. Granit) oder die als Vulkane an die Oberfläche drangen und hier zu Porphyren wurden. Für unseren Teil des Erzgebirges, in dem verschiedene Gneisarten vorwiegen, sind in diesem Zusammenhang wichtig die Granite von Flaje und Cinovec und der Teplicer Porphyr. Dieser Eruptivkomplex entstand an der Grenze des Karbon zum Perm vor etwa 300 - 270 Millionen Jahren.

An den kristalline Komplex des Erzgebirges schließen sich als zweites Gebiet nach Süden hin die Sedimente des Nordböhmischen Beckens direkt entlang der Linie des Erzgebirgsabbruchs an. Das ist eine bedeutende tektonische Grenze, entlang der die Sedimente des Beckens allmählich abgesunken sind und das Gebirge herausgehoben wurde. Das Nordböhmische Becken ist im Tertiär entstanden, also vor etwa 23 - 17 Millionen Jahren. Zu dieser Zeit erstreckten sich hier weit ausgedehnte Seen und Sümpfe, in die hinein von Flüssen aus dem Süden des heutigen Böhmens sandige und tonige Sedimente getragen wurden, die sich hier zusammen mit pflanzlichen Resten ablagerten. Daraus bildeten sich allmählich mit einsetzendem Inkohlungsprozeß die Braunkohlenlagerstätten. Die Mächtigkeit der Sedimente erreicht bis zu 400 m. Sie liegen auf den abgesunkenen Gesteinsschichten auf, die vom Erzgebirge abgebrochen waren. An einigen Stellen bilden der Teplicer Prophyr oder ältere Sedimente aus der Kreidezeit das Liegende, die nur in der Umgebung von Teplice einmal bis zur Tagesoberfläche aufsteigen und im Süden von den tertiären Vulkaniten des Böhmischen Mittelgebirges überdeckt wurden.

Den dritten Teil stellt die am weitesten südlich liegende Kette von Bergkuppen dar, das Böhmische Mittelgebirge, daß aus vulkanischen Gesteinen, Basalten und Phonolithen, entstanden ist. Sie stammen aus dem Tertiär und entstanden damit etwa vor 40 - 20 Millionen Jahren. Die meisten von ihnen sind älter als die Sedimente, die in der Nordböhmischen Senke liegen. Die Lava drang an die Oberfläche und bildete hier die typischen Vulkankegel oder erkaltete unter der Erdeoberfläche in vielfältiger Gestalt. Sie waren hart und widerstanden der Verwitterung. Die umgebenden Sedimente wurden teilweise weggespült, sodaß sie heute das ganze Gebiet nach Süden hin mit ihrer eindrucksvollen Silhouette abschließen.

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Von Duchcov aus über Osek, Rýzmburk und Dlouhá Louka hinauf zur Landesgrenze

Beginnen wir unseren Weg in Duchcov, so starten wir direkt vom Zentrum des Nordböhmischen Beckens aus. Die gesamte Umgebung von Duchcov war in der Vergangenheit ein Braunkohlenrevier und die Kohle lag in einigen hundert Metern Tiefe. Früher hatte man die Kohle im Tiefbau abgebaut. Heute erfolgt das im Tagebau, der eine Tiefe um 200 Meter erreicht. Ein Teil der Stadt und ein Teil des Schloßgartens sind dem Kohleabbau zum Opfer gefallen.

In Richtung Teplice steigen die Kohleflöze auf und kommen der Linie des Erzgebirgsabbruchs nahe. Hier treten Thermalquellen aus dem darunterliegenden Teplicer Porphyr aus, die in den Teplicer Heilbädern genutzt werden. Ganz in der Nähe von Duchcov liegt in Lahošť unweit des Duchcover Bahnhofs die bekannte Thermalquelle "Obří pramen" mit dem berühmten keltischen Schatz.

Wir nehmen von Duchcov aus die Landstraße in Richtung Osek. Auf dem Weg fallen uns entlang der Straße einige Senken auf, in der Regel wassergefüllt oder bewaldet. Das sind Zeugen ehemaligen Bergbaus. Es sind Tagesbrüche über ehemaligen Abbaustellen. Etwas weiter nach Norden senkt sich das Gebiet ein wenig ab. Das Kohleflötz erreicht eine größere Tiefe, bis es am Rand des Beckens über dem Erzgebirgsabbruch steil zur Tagesoberfläche aufsteigt. Im Gebiet von Osek und Lom befinden sich noch kleinere, weniger mächtige Kohleflöze. Wir gehen durch Osek hindurch und nach der oberen Einsenbahnlinie in der Nähe des Denkmals für das große Grubenunglück auf Schacht Nelson folgen wir linker Hand der Straße in Richtung Loučna. Wir verlassen die Straße und gehen nach links ein Stück einen Waldweg entlang und kommen so am Standort des ehemaligen Schachts Nelson vorbei, heute eine freie Fläche inmitten des Waldes. Ein Stück weiter liegt links die sogenannte "Salesiová výšina", eine "Felsenstadt", ein aus riesigen Quarzbrocken aufgetürmtes geschütztes Naturdenkmal. Davon wird später die Rede sein.

Wenn wir uns wieder in Richtung Straße wenden und etwas unterhalb von ihr entlang gehen, so stoßen wir nach einigen hundert Metern auf eine weitere geologische Sehenswürdigkeit. Hier öffnet sich die Felswand und erlaubt uns einen Blick auf den Erzgebirgsabbruch, wo der Gneis des Erzgebirges gegen die Sedimente des Nordböhmischen Beckens stößt. Doch auch davon wird später mehr die Rede sein. Von dieser Felswand aus gehen wir ein Stück weiter über eine Schneise und stoßen nach einigen hundert Metern auf eine weitere geologische Sehenswürdigkeit, einen engen mittelalterlichen Stollen, das sogenannte Teufelsloch. Hier hatte man Silbererz abgebaut und um den Stollen ranken sich eine Reihe von Sagen. Es gibt in der Umgebung von Osek und Rýzmburk eine ganze Reihe verlassener Erzbergwerke, überwiegend aber in Richtung der Bergstadt Lom. Auch vom diesem alten Bergbau hören wir später mehr.

Von hier aus folgen wir dem Oseker Lehrpfad in Richtung Burg Rýzmburk und auf dem Hang darüber tauchen eine Reihe von Gneisfelsen auf, von denen einer das geschützte Naturdenkmal "Vrása" ist, mit einem schönen, offen daliegenden Felsgrat, entstanden durch gebirgsbildende Kräfte währende der varistischen Gebirgsbildung. Auf dem touristischen Wanderweg steigen wir über den Abhang hinauf bis in die Ortschaft Dlouhá louka. Hier steht vor allem Paragneis an, der aus ehemaligen Sedimenten gebildet ist. Er enthält sowohl Biotit als auch Muskovit, dunklen und hellen Glimmer. Seine Felsen und Gerölle finden sich vor allem in dem Seitental der Wolfsschlucht. Von Dlohá louka aus können wir auf dem weiteren Weg zwischen zwei Richtungen wählen: in Richtung Westen über den Vlčí horá, den Loučna, den Černý vrch bis zum Černý rybník, dem sogenannten Schwarzen Teich nahe der Landesgrenze oder nach Norden zur Talsperre Flaje und zur Grenze in Český Jiřetín. Es zahlt sich aber auch ein Abstecher zum Zámeček (Jagdschloß Lichtenwald) auf dem Bradáčov aus.

Im ersten Fall kommen wir an der Gneiskuppe des Vlčí hora vorbei und erreichen auf dem Loučna mit 956 m NN den höchsten Punkt dieses Gebiets. Diese Höhe besteht aus porphyrischem Granit, der sich von dort aus in mächtigen Bänken in nördlicher Richtung zur Talsperre Flaje hinzieht. Es ist ein rotbraunes Gestein mit einem hohen Anteil groß ausgebildeter Feldspäte bis zu 3 cm. Weiter in Richtung Westen stoßen wir auf den Flajer Granit, der am Černý vrch austritt. Das ist ein hellgrauer bis blasrosafarbener, feinkörniger Granit. Auf dem letzten Stück des Weges steht wieder Paragneis an. Um den Schwarzen Teich herum befinden sich ausgedehnte Moore mit mehrere Meter mächtigen Torfschichten.

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übersetzen: Salesiova výšina

Je zařazena do naučné stezky „Přírodou a dějinami Oseka“ jako 4. zastávka. Při příchodu ke skalnímu labyrintu míjíme po pravé straně lesní cesty dlouhý opuštěný jámový lom, kde se do roku 1960 dobýval křemitý pískovec až křemenec na dlažební kostky, žernovy (mlýnské kameny), kašny a další kamenické výrobky. Je to velmi tvrdý bělošedý kámen, odolávající zvětrávání. Najdeme ho dnes např. v dlažbě na nádvoří oseckého kláštera i jeho kostela. S jeho lámáním se přestalo po vyhlášení ochrany této přírodní památky.

Uprostřed skalního města se zvedá hlavní, přes 10 m vysoká skála, s vrcholem Salesiovy výšiny (422 m). Ta je pojmenována po oseckém opatovi Salesiu Krügnerovi, který byl velký přítel přírody a v roce 1843 zpřístupnil lokalitu a na vrcholu postavil gloriet (zvaný též letohrádek), odkud byl krásný výhled do okolí. Schůdky nahoru ještě existují, gloriet už ne, ani výhled pro vzrostlé stromy kolem skály.

Postoupíme-li dál, dostaneme se do labyrintu skalních bloků oddělených průchody a obklopených kamennou sutí. Křemenec tvoří silné lavice mírně nakloněné k severu, rozpukané do velkých bloků. Na vrstevných plochách horniny vidíme hojné otisky zkamenělého mlže z rodu Unio, svědectví o třetihorním stáří horniny. Křemence jsou místy velmi hrubozrnné a přecházejí až do slepenců, s valounky světlých křemenů – centimetrových rozměrů.

Zajímavý je vznik tohoto skalního města. Dojem souvislých skal vzniklých na místě původu je klamný. Navrtáme-li do jejich podloží, přijdeme na měkké nezpevněné písky a jíly. Křemence vznikly z písků, které se v podobě náplavových kuželů dostaly sem menším tokem z krušnohorských svahů a teprve zde byly později zpevněny prokřemeněním.

übersetzen: Krušnohorský zlom

Na naučné stezce „Přírodou a dějinami Oseka“ tvoří 5. zastávku. Je to geologicky nejvýznamnější bod celé naučné stezky i celé trasy solné stezky. Zde stojíme na rozhraní Krušných hor a severočeské pánve. Tato skalní stěna dokumentuje pohyby, které nastaly v geologické minulosti mezi zvedajícími se Krušnými horami a klesající mostecko-teplickou pánví.

Krušnohorský zlom, táhnoucí se podle úpatí Krušných hor na dlouhou vzdálenost, nemůžeme ovšem chápat jako jednu linii, ale jde o zlomové pásmo, široké několik set metrů, kde došlo ke směrným poruchám o různé výšce skoku nebo ohybu. Z nich skalní stěna nad Osekem zachycuje tuto hlavní zlomovou linii. Krušnohorská rula (zde biotitická pararula) se na této dislokační (skluzné) ploše uklání 60 – 70° k jihovýchodu pod sedimenty pánve, které vyplňuje takzvaný ohárecký příkop. Na této ploše vidíme tektonické pohyby, které rulu drtily za vzniku mylonitu.     

Zajímavé jsou výškové údaje, ověřené vrty v pánvi, svědčící o velikosti pohybů. Skalní stěna leží v nadmořské výšce 425 m. Ve vrtech nedaleko na jih odtud byla rula pod sedimenty pánve zachycena až 175 m pod hladinou moře, což je výškový rozdíl 600 m. Ovšem celková výška skoku (poklesu pánve a výstupu Krušných hor) dosahuje až 1 200m, kdy počítáme s výškou hřebene Krušných hor a odnosu hornin z něho.    

Okraj krušnohorských hornin je odkryt ještě na několika dalších místech, ale nikde tak dobře jako zde. Proto je třeba tuto lokalitu zachovat jako geologickou památku.  

übersetzen: Hornická díla minulosti

Celá oblast Krušných hor byla již od pravěku předmětem zájmu o získání rud kovů, které člověk potřeboval zpočátku k výrobě nástrojů a zbraní. Proto se horám říkalo i Rudohoří (německy Erzgebirge). Před naším letopočtem to byli Keltové, kteří tu dobývali cín a měď na výrobu bronzu a snad tomu bylo tak už i v době bronzové. Nešlo ovšem o hornická podzemní díla, ale spíše  o rýžování z potoků. S hlubinným dobýváním se začalo až ve středověku. Cínové rudy havíři kutali v oblasti Cínovce a Krupky východně od našeho území, na stříbrné rudy se kutalo blíže – nejvíce mezi Hrobem a Mikulovem a méně i nad Osekem. První písemnou zmínku o dolování na území oseckého kláštera máme z roku 1302. V okolí Oseka nacházíme řadu starých děl, z nichž se dobývaly stříbronosné rudy. Tyto žíly, pronikající rulemi krušnohorského krystalinika, byly jako u Hrobu převážně křemenné a polymetalické, to je obsahovaly rudní minerály více kovů – stříbra, olova, zinku a někde i cínu. Některé ze štol leží přímo na trase naučné stezky „Přírodou a dějinami Oseka“ ( č. 6, 8). Je to především známá Čertova díra, ležící jen několik set metrů východně od skály krušnohorského zlomu. Štola je zatopena a nepřístupná. S ní je spojena historie z doby třicetileté války, kdy sedlák z Loučné do této štoly házel mrtvoly švédských vojáků. Byl však udán a popraven. V další štole je zimoviště netopýrů a další možno najít i při cestě na hrad Rýzmburk.

übersetzen: Krušné hory – kraj rul, žul a porfyru

O těchto pro naše hory typických horninách jsme se zmínili při cestě po solné stezce. Zde uvedeme jen místa, kde poblíž této stezky můžeme tyto horniny nejlépe pozorovat.   

Ruly: V okolí hradu Rýzmburk, který sám stojí na rulovém ostrohu. Za zhlédnutí stojí zvláště chráněná přírodní památka „Vrása“ nad lesní cestou severozápadně od hradu (č. 9 naučné stezky).

Žuly: Flájskou žulu si nejlépe prohlédneme ve skále na západ od hráze flájské přehrady a při silnici ke hrázi.

Porfyry: Žulový porfyr můžeme poznat na vrcholu Puklá skála nad přehradou a také při silnici ke hrázi.

Teplický  křemenný porfyr, který leží mimo trasu směrem na východ, můžeme navštívit na Vlčím kameni východně od Mikulova. 

übersetzen: Osecká naučná stezka a geologické památky

O naučné stezce „Přírodou a dějinami Oseka“ jsme se zmínili už vícekrát. Je třeba doplnit, že tato stezka má 13 zastavení, z nichž 5 je věnováno geologickými objektům. K naučné stezce je vydán pěkný průvodce (v češtině i němčině) a její prohlídku je možno vřele doporučit.

Jako geologické památky jsou dosud chráněny:

1)      Salesiova výšina

2)      Vrása – chráněný přírodní výtvor

Jako další geologické památky třeba chránit:

1)      Krušnohorský zlom

Zbytky středověkých štol a dobývek v oblasti Mikulova, Hrobu a Oseka