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Waldhotel Kreuztanne
(Webcam von 12:00 Uhr)



Hotel-Arrangement **** Waldhotel Kreuztanne

Zeitreise entlang der historischen Poststraße

Traumhafte Naturkulisse und gemütliche Atmosphäre, Eintauchen ins pure Urlaubsvergnügen – das ist Urlaub im Waldhotel Kreuztanne. Ihre Entstehung verdankt die Kreuztanne der Einrichtung einer öffentlichen Postfahrt (Postkutschenhaltestelle) am 01. Juli 1824. Heute erwartet Sie an dieser Stelle und in unmittelbarer Nähe zum Spielzeugdorf Seiffen ein 4-Sterne-Wohlfühl-Hotel mit einer großzügigen "Wellness Welt". Das Hotel bietet 50 großzügige, gemütliche Doppel- und Einbettzimmer, teilweise mit Balkon und ein gemütliches Erzgebirgsrestaurant für bis zu 100 Personen. Der Biergarten unter einer uralten Kastanie hat ein ganz besonderes Flair. Auf 200 qm bietet die "Wellness Welt" Entspannung pur.

Für die Gäste im Land der Historischen Poststraßen, an der Alten Salzstraße bietet das Waldhotel Kreuztanne ein ganz besonderes Arrangement an, eine
„Zeitreise entlang der historischen Poststraße“.

Leistungen:

  • 3 Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet
  • Begrüßungsdrink und ein Postillionsdinner bei Kerzenschein
  • 1 geführte Wanderung entlang der Poststraße
  • freie Nutzung unserer "Wellness Welt" Kreuztanne
  • Kreuztannensouvenir

Preis des Arrangement: 148 € pro Person im Dopelzimmer

Aus der Geschichte des Waldhotels “Kreuztanne”

Kreuztanne vor 1945
Kreuztanne vor 1945

Die „Kreuztanne“ verdankt ihre Entstehung der Einrichtung einer öffentlichen Postfahrt in den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts. Eisenbahnen gab es noch nicht in dieser Zeit. Wer verreisen wollte, benutzte die Postkutsche, die an bestimmten Haltepunkten (Gasthaus zur Post) hielt. Die für unseren Ort zuständige Strecke führte von Annaberg über Marienberg und Olbernhau, Neuhausen, Sayda, Bienenmühle, Frauenstein nach Freiberg oder Dresden. Ihre Eröffnung geschah am 1. Juli 1824.
Damit die Reisenden auch aus Friedebach und Cämmerswalde zusteigen konnten, errichtete man zwischen beiden Orten eine Zustiegsmöglichkeit. Um sich bei schlechtem Wetter nicht zu erkälten oder nass zu werden, entstand an der Wegkreuzung zwischen beiden Orten vorerst eine Unterkunftshütte, der man damals schon den Kreuzungsnamen „Kreuztanne“ gab, da dort damals eine riesige Tanne gestanden haben soll.
Die Postwege waren holprig und ausgefahren. Für Reparaturen und Erneuerungen dieser Fahrstrecke und für den Bau weiterer Straßen brauchte man festes Gestein. Unweit dieser Wegkreuzung fand sich das gewünschte Baumaterial. Und so wurde im Sommer 1851 der nahe gelegenen Basaltsteinbruch erschlossen. Bauern mit ihren Pferdegespannen aber auch die Holzfuhrleute transportierten das Gestein zu den vorgesehenen Plätzen. Sie alle, auch die Arbeiter im Steinbruch und die Reisenden, die auf die Postkutsche warteten, wünschten sich eine Einkehrstätte in unmittelbarer Nähe. So kam es, dass am 17. April 1834 eine Frau, Dorthes Rauer, neben dieser Kreuzung ein landwirtschaftliches Anwesen entstehen ließ. Noch war es keine Gaststätte, noch gab es nichts Flüssiges außer Milch zu trinken. Aber 10 Jahre später war es soweit. Für 2 Taler jährliche Steuern an das Rentamt in Freiberg, erhielt Frau Rauer 1844 die „Gasthofsgerechtigkeit“. Nach vielen Besitzerwechseln war Paul Richard Müller, der letzte Wirt der Schenke.
Als der Eisenbahnverkehr zwischen Bienenmühle und Freiberg sowie zwischen Neuhausen und Olbernhau einsetzte, erübrigte sich der Postkutschenverkehr, der bereits zuvor eine andere Streckenführung nahm. Auch die Arbeiten im Steinbruch wurden um die Jahrhundertwende eingestellt. Damit vereinsamte das Gasthaus immer mehr. Meistens waren es Cämmerswalder Bauern und Einwohner, die auf ihrem Wege zum Saydaer Jahrmarkt, zum Amtsgericht, zum Notar oder zum Einkauf schnell mal in der Schenke einkehrten. Wie froh waren daher die Wirtsleute, als sich der Humboldtschulverein aus Chemnitz  für das Grundstück interessierte und aus dem gesamten Anwesen ein Schullandheim für Großstadtschüler errichtete. Alle Jahre während der Ferienzeit und auch außerhalb der Ferien klangen fröhliche Stimmen aus den Räumen dieser neuen Einrichtung. So lief dieses muntere Geschehen bei Spiel und Sport, Unterhaltung und Lernen bis zum Anfang des 2. Weltkrieges.
1933 wurde die Schule von den Nazis konfisziert. Durch die zunehmenden Bombenangriffe auf Großstädte wie Hamburg, Bremen und Köln evakuierte man tausende Kinder dieser und anderer Städte nach Sachsen und Schlesien. Im Zuge dieser "Kinderlandverschickung“ kamen in die „Kreuztanne“ Hamburger Schüler.
Nach 1945 wurde das Haus als Erholungsheim und Lazarett für sowjetische Soldaten genutzt. Zu dieser Zeit strömten außerdem Tausende Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus den östlichen Provinzen des Deutschen Reiches nach Mittel- und Westdeutschland. Viele von ihnen fanden auch in der Kreuztanne Unterkunft. Nach und nach wurden den so genannten Umsiedlern bequemere Wohnungen zugewiesen, so dass sich die Kreuztanne wieder pädagogischen Zwecken öffnen konnte.
Nach der Wende wurde die alte Kreuztanne weggerissen es entstand ein neuer, großer Hotelkomplex. Das neue Waldhotel „Kreuztanne“ wurde Anziehungspunkt vieler Touristen die das Erzgebirge besuchen und die weltbekannte Holzkunst hautnah erleben wollen. Seitdem wurden  nachstehende Investitionen durchgeführt: der Bau der "Wellness-Welt-Kreuztanne“,  das Anlegen eines „Barfuss-Sinnes-Pfades“ auf der Kreuztannenwiese sowie ein Freiland-Spiele-Paradies für Kinder.

Kontakt:
 „Waldhotel Kreuztanne“
Kreuztannenstraße 10
09619 Sayda/OT Friedebach
Fon: 037365- 1760... Fax: 037365- 17626
E-Mail: info@kreuztanne.de
www.kreuztanne.de